Predigtkunst fördern – Kirchenbund lanciert 1. Schweizer Predigtpreis

Bern, 31. Oktober 2013

Am Reformationssonntag 2014 wird erstmals der mit CHF 3‘000 dotierte Predigtpreis des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes verliehen. Alle Informationen finden sich ab sofort auf www.schweizer-predigtpreis.ch.

Die Predigt ist ein Kunstwerk, das Predigen eine kraftvolle reformatorische Tradition. Das will der Kirchenbund mit der erstmaligen Lancierung eines Schweizer Predigtpreises zum Ausdruck bringen. Er will die Predigtkultur stärken und ins öffentliche Interesse rücken. Er will gelungene Übersetzungen des Evangeliums in die heutige Zeit würdigen. Die zahlreichen und verschiedenartigen Predigt-Kunstwerke, die Sonntag für Sonntag in unseren Kirchen geschaffen werden, sollen Aufmerksamkeit erhalten.

Mit der von Fernsehmoderator Kurt Aeschbacher moderierten Lancierung des Predigtpreises in der Berner Markus-Kirche hat der Rat des Kirchenbundes sein Legislaturziel eingelöst. Bis am 31. März 2014 können Predigten in zwei Sprach-Kategorien (deutsch/rätoromanisch resp. französisch/italienisch) eingereicht werden. Damit wird der Schweizer Sprachenvielfalt bewusst Rechnung getragen.

Wer – ordiniert oder nicht ordiniert – über ein Mandat zum Predigen in einer evangelischen Kirchgemeinde verfügt, ist zur Teilnahme eingeladen.

Nach einer ersten Auswahl durch die Jury werden die Verfasserinnen und Verfasser der ausgewählten Predigten von Jurymitgliedern im Gottesdienst besucht. Anschliessend wählt die Jury die beste Predigt. Der Schweizer Predigtpreis ist mit CHF 3‘000 dotiert.

Mehrere Persönlichkeiten haben sich bereit erklärt, in der ebenfalls nach Sprache zweigeteilten Jury mitzuarbeiten. Sie werden die schriftlich vorliegenden Predigten darauf hin beurteilen, wie sie die theologische Dimension eines Bibeltextes aufnehmen und ins Hier und Jetzt übertragen. Darum muss die Predigt im Moment der Eingabe bereits gehalten worden sein.

Für die Jury haben zugesagt:

Walo Deuber (Zürich), Chatrina Gaudenz (Chur), Ralph Kunz (Zürich), Niklaus Peter (Zürich), David Plüss (Bern).

Carolina Costa Micucci (Genf), Hans-Peter Mathys (Basel), Elisabeth Parmentier (Strasbourg), Simona Rauch (Vicosoprano), Kristin Rossier Buri (Lutry), Paolo Tognina (Manno).

Weitere Informationen: www.schweizer-predigtpreis.ch