Schweizer Predigtpreis?

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund hat im Herbst 2013 den Schweizer Predigtpreis ins Leben gerufen. 181 deutsche, 58 französische, 4 italienische und eine rätoromanische Predigt wurden eingereicht. Der Kirchenbund dankt den 245 Autorinnen und Autoren herzlich.

Preisverleihung am 3. November 2014 in Bern

Fünfzehn Predigten wurden aufgrund ihrer exegetischen Tiefe, ihrer rhetorischen Stärke und ihrer theologischen Konsistenz ausgewählt. Sie wurden in französischer Sprache unter „Prédication - un best of protestant“ durch Labor et Fides publiziert, in deutscher Sprache bei TVZ unter „Ausgesprochen reformiert - Predigten“. Die Preisverleihung geschah am 3. November 2014 in Bern.

„Prédication - un best of protestant“ kann hier bestellt werden
„Ausgesprochen reformiert - Predigten“ kann hier bestellt werden

Ein weibliches Podium

Es wurden drei Hauptpreise vergeben - alle drei gingen an Predigerinnen. In der französisch-italienischsprachigen Kategorie geht der Predigtpreis 2014 an Isabelle Ott-Bächler, Pfarrerin in Neuchâtel, für ihre Predigt „Ne pas arracher l’ivraie …“. In der deutschsprachig-rätoromanischen Kategorie an Caroline Schröder Field, Pfarrerin am Basler Münster, für ihre Predigt „Elia in der Wüste“. Manuela Liechti-Genge, Pfarrerin der deutschsprachigen Gemeinde in Porrentruy (JU) und Dozentin an der Universität Bern, wird für ihre Radiopredigt über die Samaritanerin mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

Ziel des Schweizer Predigtpreises ist es nicht, „Superprediger“ zu küren; er soll vielmehr jeden einzelnen der rund zweitausend Predigenden anspornen, die Sonntag für Sonntag auf die Kanzel steigen, und ihre Arbeit würdigen. Der Kirchenbund freut sich, dass er die Lebendigkeit der Predigtkunst in der Schweiz und die Leidenschaft der evangelischen Predigenden für ihren Beruf fördern konnte.